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Nachhaltiges Reisen!

Heutzutage ist Nachhaltigkeit ein großes Thema, welches die Welt beschäftigt. Trotzdem wollen die Leute immer mehr reisen! Der Fancy Surf- & Yogaurlaub in Sri Lanka, die Metropolitan-Style Reise nach New York oder auch der angesagte Urlaub im umgebauten Bus an die Atlantikküste. 

Covid hat den Drang nach dem Luxus-Homeoffice an einem Urlaubsort noch erhöht und daher sollte es auch immer wichtiger werden, bei der Reiseplanung oder dem Reiseverhalten umzudenken.

Viele Leute glauben, dass wenn sie einfach nicht mehr fliegen, also in Europa bleiben oder mit dem Wohnmobil nach Marokko fahren, sie automatisch etwas für die Umwelt tun. Ist das wirklich so? 

Alle Tätigkeiten, sei es die Dusche am Morgen oder die Fahrt zum Stellplatz, erzeugen einen CO2-Fußabdruck

Durch den stark aufkommenden Van-Tourismus in Spanien, Frankreich und vor allem Portugal, kann man eigentlich sehen, dass ein Flug nicht wirklich viel schädlicher ist, als eine tagelange Reise mit dem Auto. 

Meist sind es umgebaute, vor allem aber alte Diesel-Fahrzeuge, mit denen die hippen Camper unterwegs sind. Es ist auffällig, dass sie speziell Stellplätze in Meeresnähe suchen und finden, dort meistens für inoffizielle Outdoor-Klos sorgen, und man Müll en masse vorfindet. Ein weiteres Problem ist, dass sie trotzdem mobil sein wollen, zum Surfspot hin- und zürückfahren. Es fällt auch auf, dass Leute im Camper dann vor Ort deutlich mehr Auto fahren als andere? 

Warum? Ganz einfach, sie fahren von Spot zu Spot, meistens auch um gültige Wildcamper-Verbote zu umgehen, um nachts möglichst am Meer stehen zu können. Verständnis kann man dafür haben, hat man vielerorts allerdings nicht mehr, was eine große Aggressionsrate vor allem in Portugal als Folge hatte, in Zuge derer Vans besprüht worden ode die Reifen zerstochen wurden.

Es ist also schon ein bisschen Fake, sich als nachhaltig zu präsentieren, bloß weil man z.B. günstig Urlaub machen will. Ein alter Bus verschmutzt die Umwelt meist auch mehr, als ein neues, kleines Mietauto, da durch neue Technologien auch umweltfreundlichere und sparsamere Autos oder auch andere Geräte geschaffen werden. Wäre eine Fahrt in den Süden mit einem Elektroauto, Übernachtungen bei freundlichen Airbnb-Gastgebern und ansonsten ein Urlaub vor Ort nicht viel nachhaltiger? 

Die Verschmutzung und die Belastung der Umwelt, die man durch häufiges oder langes Reisen verursacht, ist meistens erheblicher als ein kurzer Flug auf die Kanaren, obwohl es eigentlich nicht so sein sollte. 

Sei also so nett und plane deine Reisen ökologisch und überlege dir vor allem, ob du vor Beschränkungen nach Sri Lanka flüchten musst, nur um dich dort zu betrinken oder von Hostel-Bett zu Hostel-Bett zu tilgern. 

Sicher sollte niemand aufs Reisen verzichten, auch die kulturellen Eindrücke sind sehr wertvoll. Nur mittlerweile trifft man immer mehr Menschen, die mal nen Monat Homeoffice in Portugal machen, dann auf die Kanaren fliegen, zurück nach Deutschland, dann nach Sri Lanka und am Ende gönnt man sich noch spirituelle Verblendung durch Lianensaft in Peru, nur um anderen dann vorzupredigen, dass man selbst so bewusst und nachhaltig ist, weil man gebrauchte Klamotten trägt und es nicht ok ist, dass man von München nach Barcelona geflogen ist oder ein Wasser aus der Plastikflasche getrunken hat.

 

Think about it!

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